Der Euro hat am Dienstag den höchsten Stand seit gut zwei Monaten markiert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,1022 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Montagabend auf 1,0956 Dollar festgesetzt.
Der Dollar ist in den vergangenen Tagen unter Druck geraten. Am Markt wird das mit der Unsicherheit über den Kurs der US-Geldpolitik erklärt. Zwar wird davon ausgegangen, dass die Fed nach ihrer Zinspause vom Juni auf ihrer nächsten Sitzung Ende Juli die Leitzinsen wieder erhöht. Wie es danach weitergeht, ist aber ungewiss. Darüber hinaus wurde der Dollar zuletzt durch rückläufige Kapitalmarktzinsen in den USA belastet.
Im Tagesverlauf dürften Anleger auf Inflationsdaten aus Deutschland und die Konjunkturumfrage des Mannheimer ZEW-Instituts achten. In den USA stehen keine entscheidenden Wirtschaftszahlen auf dem Programm.
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