Neun von zehn Eltern wollen ihren Kindern den Start ins Erwachsenenleben finanziell erleichtern. Knapp die Hälfte (49,1 Prozent) legt dafür bereits gezielt Geld zurück, weitere 41,4 Prozent gaben in einer Umfrage von Innofact im Auftrag für die Fondsgesellschaft Union an, sie planten Unterstützung, wenn es ihre finanzielle Situation erlaube.
Doch das Startkapital für die Zukunft der Kinder ist kein Selbstläufer: Rund 39 Prozent der 586 befragten Erwachsenen mit Kindern unter 18 Jahren empfinden es als besonders schwer, ihrem Nachwuchs finanziell das mitzugeben, was sie sich als Eltern wünschen. Gut 63 Prozent sorgen sich, ihr Kind finanziell nicht ausreichend unterstützen zu können.
Bessere Startvoraussetzungen als früher?
Insgesamt befragte Innofact für die den Angaben zufolge repräsentative Erhebung im Juni des laufenden Jahres 2.001 Menschen im Alter von 16 bis 79 Jahren dazu, was sie unter einem guten Start ins Erwachsenenleben verstehen, welche Unterstützung sie selbst erhalten haben und was sie an die nächste Generation weitergeben wollen.
Fast zwei Drittel (63,8 Prozent) der Eltern sind demnach der Meinung, ihren Kindern nicht nur finanziell, sondern auch in puncto Bildung bessere Startvoraussetzungen bieten zu können, als sie selbst von ihren Eltern geboten bekamen. Gut 17 Prozent sagen, es sei schwieriger geworden. Der Rest sieht keine Veränderung gegenüber früher.
